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Wohnraum für Studierende wird immer knapper

Wohnung, Student, Stadtwohnung

Die Wohnraumknappheit in Deutschland, insbesondere in Universitätsstädten, verschärft sich zunehmend. Besonders betroffen sind kleine Wohnungen, die von Studierenden bevorzugt werden. 


Die Nachfrage übersteigt das Angebot, was zu stark steigenden Mieten führt und viele Studierende vor Herausforderungen stellt. Diese Entwicklung lässt sich durch verschiedene Faktoren erklären, darunter die stetig steigende Zahl von Studierenden, die langsame Bautätigkeit, steigende Baukosten und die Konkurrenz mit anderen Bevölkerungsgruppen um bezahlbaren Wohnraum.


Ursachen

Hohe Nachfrage nach kleinen Wohnungen: Immer mehr Studierende entscheiden sich für ein Studium in großen Städten, wo es bereits wenig bezahlbaren Wohnraum gibt. Universitätsstädte wie München, Berlin und Hamburg sind dabei besonders betroffen. Viele Studierende bevorzugen kleine 1- bis 2-Zimmer-Wohnungen, die ideal für eine Einzelperson sind. Doch das Angebot dieser Wohnungen wächst nicht im gleichen Maße wie die Nachfrage.


Langsame Bautätigkeit: Der Bau neuer Wohnungen, insbesondere von kleineren Einheiten, kann mit der steigenden Nachfrage nicht Schritt halten. Bauprojekte benötigen oft Jahre, um fertiggestellt zu werden, und werden durch bürokratische Hürden und hohe Baukosten verzögert. Das betrifft auch speziell geförderten Wohnraum für Studierende, der besonders dringend benötigt wird.


Steigende Mietpreise: Die Kombination aus hoher Nachfrage und geringem Angebot führt zu steigenden Mietpreisen. In vielen Universitätsstädten sind Mieten in den letzten Jahren um bis zu 30% gestiegen. Für Studierende, die oft ein begrenztes Budget haben, wird es immer schwieriger, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Besonders betroffen sind Städte wie München, Frankfurt oder Freiburg, wo die durchschnittlichen Mieten für kleine Wohnungen mittlerweile weit über dem Budget vieler Studierender liegen.


Konkurrenz durch andere Mietergruppen: Nicht nur Studierende, sondern auch junge Berufstätige, Singles und Rentner sind auf der Suche nach kleinen und günstigen Wohnungen. Diese Konkurrenz verschärft die Situation weiter, da auch diese Gruppen oft bereit sind, höhere Mieten zu zahlen.


Trotz der schwierigen Lage gibt es dennoch Strategien, mit denen Studierende erfolgreich eine Wohnung finden können - 7 Tipps die die Suche erleichtern und die Chancen erhöhen:


  1. Frühzeitig mit der Suche beginnen: Es ist ratsam, sich so früh wie möglich um eine Wohnung zu kümmern – idealerweise schon mehrere Monate vor dem Studienbeginn. Die besten Angebote sind schnell vergeben, daher lohnt es sich, regelmäßig verschiedene Plattformen zu durchsuchen und rechtzeitig Bewerbungen zu versenden.
  2. WG als Alternative: Wer kein Glück bei der Suche nach einer eigenen Wohnung hat, sollte sich überlegen, in eine Wohngemeinschaft (WG) zu ziehen. WGs bieten nicht nur eine kostengünstige Lösung, sondern auch die Möglichkeit, soziale Kontakte zu knüpfen. Zudem werden oft größere Wohnungen als WG vermietet, was mehr Flexibilität bietet.
  3. Wohnheime und Studentenwerke: Die Nachfrage nach Plätzen in Studentenwohnheimen ist ebenfalls hoch, dennoch sollten Studierende sich beim örtlichen Studentenwerk bewerben. Die Mieten in Wohnheimen sind oft deutlich günstiger als auf dem freien Wohnungsmarkt. Einige Wohnheime bieten auch spezielle Kontingente für internationale Studierende oder Studierende aus wirtschaftlich benachteiligten Familien.
  4. Kreative Wohnungssuche: Plattformen wie Facebook-Gruppen, lokale Kleinanzeigen oder Aushänge an schwarzen Brettern in der Universität können eine zusätzliche Möglichkeit bieten, günstige Wohnungen zu finden. Auch persönliche Netzwerke und Kontakte sollten nicht unterschätzt werden. Oft hört man von freien Wohnungen über Freunde oder Bekannte.
  5. Flexibilität zeigen: Studierende, die bereit sind, etwas außerhalb des Stadtzentrums zu wohnen, haben oft bessere Chancen, eine bezahlbare Wohnung zu finden. In Randgebieten sind die Mieten häufig niedriger, und durch gute öffentliche Verkehrsanbindungen lässt sich die Distanz zur Universität überbrücken.
  6. Zwischenmiete und befristete Verträge: Eine weitere Möglichkeit kann die Zwischenmiete sein. Viele Menschen bieten ihre Wohnung für einige Monate zur Untervermietung an, beispielsweise während eines Auslandssemesters. Das kann eine temporäre Lösung sein, bis eine dauerhafte Unterkunft gefunden wird.
  7. Finanzielle Unterstützung und Mietzuschüsse: Studierende sollten prüfen, ob sie Anspruch auf Wohnbeihilfe, BAföG oder andere finanzielle Unterstützung haben. Einige Städte bieten spezielle Mietzuschüsse für Studierende an, um die Wohnkosten zu reduzieren.




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